Bereits 1990 konnte ich zum ersten Mal Einblick in den von H.Hasse vertriebenen Bauplan der MIGHTY SERVANT 3 im Maßstab 1:100 finden. Nach Auffassung von Herrn Willi Fraider war es bisher noch keinem privaten Modellbauer geglückt dieses Schiff im Modell auf Niveau abtauchen zu lassen. Ein Grund mehr dieses Schiff zu bauen.

1994 begann ich, mit einem Bauplan von Herbert Kazmierzak, den Rumpf der MIGHTY SERVANT 3 im Maßstab 1:100 zu bauen und erfüllte im Sommer 1995 den ersten Tauchversuch des Schiffes.

1995 hatte ich ein Treffen mit Martin Bohle, der mir seinen Modellbauordner der MS 3 überlies. Von da an begann der Ausbau des Schiffes in den Details an Deck. Wolfgang Dürring steuerte die Originalpläne der Winden bei und Axel Müllenschläder hatte Bilder des Originals in seiner Sammlung. Herr Lemcke von Peter Gast Shipping und Frau Jeanny de Leeuw von Dockwise steuerten Informationen zum Original bei.

Herzlichen Dank an alle Gönner und Helfer, die mich beim Projekt meiner ersten MIGHTY SERVANT 3 tatkräftig unterstützt haben.

--> Bilder der ersten MIGHTY SERVANT 3 im Maßstab 1:100

Altbewährte Spanntenbau- weise Erster Beladungstest mit Tochter Celine
Erster Tauchversuch im Sommer 1995 Kleinteile des 250 Tonnen- kranes
  Sommer 1998.
Die MIGHTY SERVANT 3 schwimmt ...
  ... und
taucht wie ihr Original
Zur Alemannenregatta 1998 in Freiburg wurde ich gebeten in der Klasse F7 anzutreten. Kurzer Hand wurde mit Vereinskamerad Reinhard Hofer ein F6 Programm einstudiert und wir erreichten auf der Veranstaltung mit 91.67 Punkten unseren ersten Goldrang im Mannschafts- wettbewerb.

Nervosität am Start, - funktioniert auch alles?
Huckepack mit der 12kg schweren "Roter Sand" ablegen.

Tauchposition erreicht. Tanks fluten.
Vorsichtig legt "Roter Sand" ab...

... und beginnt mit der Ölbekämpfung
Lohn der Arbeit: 1998 und 1999 Goldrang in der Klasse F6 Mannschafts- wertung

Manche mögens heiss! Bei diesem Tauchversuch wäre beinahe alles umgekippt.
Offenburg 1999. 5cm zu wenig Wasser im Schwimmbecken.

Auch Schiffs- unglücke haben wir erlebt.
Auf der Veranstaltung Grün 99 in Weil fuhr Reinhard den Backbordturm weg. Die MIGHTY SERVANT sank!

Ein Sprung ins Wasser. Auftriebsturm remontiert ...
... the show must go on!

Beim Offshore Treffen 1998 im Gütersloh traf sich in der Sparte Bohrinselversorger und Ölindustrie, die Elite des Schiffsmodellbaus .

Bekannte Namen wie der mehrfache Weltmeister H.J. Mottschall und
Versorger - Experten wie P. Esch, J. Lindemann und E. Baumgartner staunten über die noch nie funktionsfähig gesehene "Mighty Servant 3".


Das Ende der ersten MIGHTY SERVANT 3
kam nicht überraschend. Die falsche Auswahl der verwendeten Baustoffe für das Modell waren bekannt. Das Arbeitsdeck wurde aus Plexiglas hergestellt und hatte eine zu grosse Ausdehnung bei Wärme. Die Verbindung zum Holzrumpf sprang am Heck auf und das eindringende Wasser flutete bei jedem Tauchgang die gesamte Motoren- und Akkutechnik.

Nachdem alle Versuche den alten Holzrumpf zu retten vergebens waren, hatte ich eigentlich wenig Interesse an einem Neubau des Schiffes. Zuviele Platzprobleme mit der Größe des Schiffes ergaben sich.
Doch Kurt Zimmermann hatte 1998 bei der ersten Vorstellung auf der Alemannenregatta ganz andere Gedanken.

Im Sommer 2000 stellte er den Holzkern der MIGHTY SERVANT 1 her und besuchte mich damit zu Hause. Wir stellten beide Rümpfe gegeneinander und er fragte: "Bist du sicher, dass

160cm Länge praktischer sind?". 

Nun, da hatte er recht. Das sieht total bescheuert aus.

Noch im Winter verlängerte er den Holzkern und stellte die Negativform her.

Im Januar 2001 besuchte ich ihn zum ersten Mal und war absolut überrascht welche Möglichkeiten sich bieten, wenn man eine halbe Tiefgarage als Modellbauwerkstatt zur Verfügung hat.
Gemeinsam stellten wir den ersten Epoxid Positivrumpf her und ettliche Male bis zur Fertigstellung des Schiffes genoss ich die Gastfreundschaft von Kurt und seiner Frau Barbara.

 

An dieser Stelle möchte ich mich hierfür nochmals ganz herzlich bedanken.

 

Die zweite MIGHTY SERVANT 3 wird gebaut

--> Bilder vom Bau der zweiten MIGHTY SERVANT 3:

Der Rumpf schwimmt
Platzangebot wie im Paradies

Schiffstaufe im Okt.2001
Probefluten der Tanks

Elektrik pur
Der erste Tauchtest im März 2002

Erste Fahrprobe im Bodensee
Solche Stimmungen am See sind einfach herrlich

Vorsichtig werden die ersten Beladungsverhalten erprobt
Test mit Bravour bestanden

Grössere Schiffe werden ausprobiert
Die Sturmfels von Alfred ist mit 18kg zu schwer

Die ASTOR von Günter Bildstein passt gerade noch drauf    Es funktioniert !

Spektakel bei der Eröffnung zur Neuen Messe in Friedrichshafen
Vielleicht ein neues Foto zur Modellbau - Messe